Naturschutzstiftung des Landkreises Holzminden

Projekt-/Fördergebiet (geographisch)

Schwerpunkte

Tätigkeitsbereich

Verwirklichung

Stiftungszweck:
Die Stiftung führt innerhalb des Kreisgebietes Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Landschaft durch, die mit den gesetzlichen Bestimmungen in Einklang stehen, und fördert solche Maßnahmen Dritter. Die Pflichtaufgaben der Unteren Naturschutzbehörde nach den gesetzlichen Bestimmungen bleiben unberührt.

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
- Förderung udn Umsetzung von Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft sowie zum Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten

- Pacht und Ankauf von Grundstücken zu Zwecken des Naturschutzes und der Landschaftspflege

-Förderung naturangepasster nachhaltiger Bewirtschaftungsweisen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen

-Förderung von nautrschutzfachlichen Kartierungen und Plänen sowie entsprechende Gutachten

-Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutzbereich.
Anschrift:
Bürgermeister-Schrader-Str. 24
37603 Holzminden

Tel.: 05531/707283

Webseite: http://www.landkreis-holzminden.de


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Beispielprojekte

Erstellung eines Graslandpfades in Hellental

Das Hellental ist Naturerleben pur. Als eines der landschaftlich reizvollsten Wald- und Wiesentäler des Sollings beheimatet das Tal eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten. Der Ort Hellental ist ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen in das durch Wiesen und Weiden geprägte Tal. Entlang eines 2,5 km langen Rundwanderweges um den Ort Hellental können die Besucher anhand von Informationstafeln und "aktiver" Informationsvermittlung die verschiedenen Grünlandtypen und deren Bewohner kennenlernen. Im Bereich eines Eingangspavillons werden zunächst das Tal, die Geschichtes des Tales und die 11 folgenden Stationen im Überblick dargestellt. Entlang eines bequem zu erwandernden Talweges werden anhand der Stationen "Helle und Fleuegräben", "Die Gärten der Hellentaler Bürger", "Ein Boden zeigt Profil" und "Horch! Ein Borstgrasrasen" u.a. die historische Grünlandnutzung, geologische Grundlagen und ausgewählte Biotoptypen vorgestellt. Im weiteren Verlauf des Weges erfolgt eine Vorstellung der typischen Weidetiere des Hellentales einschließlich der Beschreibung alter Nutztierrassen. Ein Besonderheit ist der Biotoptyp "Grasweg" und die Vorstellung der unterschiedlichen Saumgesellschaften, die ebenfalls anhand ausgewählter Stationen beschrieben werden. Den Abschluss des Rundweges bildet eine Station im Bereich des historischen Backhauses des Ortes Hellental. Hier wird ausführlich die Geschichte des ehemaligen Waldarbeiterdorfes und die Bedeutung des Hellentales für die historische Glasindustrie vorgestellt. Am Wegesrand laden attraktive Ruheplätze zum Verweilen ein, so dass der etwa einstündige Rundgang mit genussvollen Ruhepausen zum kurzweiligen Naturvergnügen wird. Autor des Bildes: Steinsplitter (Wikimedia)